So gelingt die glückliche Fernbeziehung

fernbeziehung

„Er lebt in den USA und ich in der Schweiz. Weiter voneinander entfernt kann man fast nicht mehr sein.“ Karin lebt in einer Fernbeziehung mit Charly. Die beiden haben sich im Urlaub auf Ibiza kennengelernt. Es sollte einfach ein Partyurlaub werden, Karin wollte mir ihrer besten Freundin feiern und Nächte durchtanzen und sich tagsüber am Strand ausruhen.

Schon am zweiten Tag traf sie ihren Traummann Charly in einer Strandbar. Zuerst nahm sie den Flirt nicht weiter ernst. Sie hatte Spaß mit ihm Zeit zu verbringen und genoss die langen Spaziergänge am Meer. Charly ist ein toller Mann: humorvoll, locker und sehr gut aussehend. Als der Urlaub dem Ende zuging wurde Karin traurig. Sie spürte, dass es doch mehr war als ein Urlaubsflirt und wusste, dass sie auf genau diesen Mann ihr Leben lang gewartet hatte. Er war einfach anders, als die anderen Männer. Er hatte das gewisse Etwas.

Charly ging es genauso. Auch er war Hals über Kopf in die süße Schweizerin verliebt. Karin weinte, als sie sich auf Ibiza verabschiedeten und sie zurück nach Hause flog. Schon am nächsten Tag rief Charly an. Er gestand ihr seine Gefühle und wollte eine Fernbeziehung mit Karin probieren. Entfernung Los Angeles – Zürich: 9.522 km Luftlinie, Flugzeit: 11h 20min. Kosten pro Flug: ca 1.200 Euro in der Economy Class.

Grenzüberschreitende Liebe: wie klappt eine Fernbeziehung?

Ihr habt euch verliebt und ihr wollt zusammen bleiben, aber euch trennen viele Kilometer und sogar Landesgrenzen? Ihr kommt aus verschiedenen Kulturen und habt Probleme damit? Dann kommt dir die oben beschriebene Situation vielleicht bekannt vor. Lass mich dir eines vorab sagen, bevor ihr alles hinschmeißt, versucht es mit einer Fernbeziehung! Das ist heute keine Seltenheit mehr.

Die ganze Situation hat sogar Vorteile: Jeder kann sich auf seine berufliche Karriere konzentrieren und deine Freunde freuen sich dich öfters zu sehen trotz Partnerschaft. Habe viel Spaß an deinen Hobbys, dann bist Du von der Sehnsucht nach deinem Schatz abgelenkt. Da der Alltagstrott nicht Einzug hält, bleibt eure Liebe frisch und spannend. Für freiheitsliebende Menschen ist die Fernbeziehung etwas Wunderbares.

 

Wenn Du jedoch zu Eifersucht neigst, wird es sehr schwer für dich werden. Weil dein Partner so weit weg ist, fällt es noch schwerer zu vertrauen. Ihn zu kontrollieren führt zu nichts, denn damit vertreibst Du ihn. Wenn für dich die körperliche Nähe oberste Priorität hat, dann ist die Zeit allein sehr schmerzhaft. Auf Dauer gesehen, klappt eine Fernbeziehung hier für dich nicht. 

Glücklich werden in einer Fernbeziehung

Wenn eine Fernbeziehung klappt, dann bleibt das Liebesglück natürlich nicht aus. Aber es geht alles etwas langsamer. Baut Vertrauen auf, indem ihr so oft wie möglich (am besten jeden Tag) auf Skype oder Facetime miteinander sprecht. Vor allem am Anfang. Schreiben auf Whatsapp oder Sms oder Email ist nicht genug, denn da siehst du sein Gesicht nicht und hörst seine Stimme nicht. Um Nähe aufzubauen ist es aber wichtig möglichst viel von der anderen Person mitzubekommen. Ein täglicher Skype Call, bei dem man sich über den Alltag und Erlebtes austauscht wird euch näher zueinander bringen. Sprecht über eure Sorgen und Probleme, klammert diese nicht aus. Der Partner soll an deinem Leben teilhaben. Die Videofunktion ist die beste Alternative, die es für die Fernbeziehung gibt. Stellt euch vor, Ihr habt ein Date. Wie hübschst Du dich da auf? Dein Partner soll nicht vergessen, wie sexy Du bist! Du hast noch interessantere Klamotten im Schrank außer deinem Pyjamaoberteil. Vereinbart eine Zeit, die trotz der Zeitverschiebung für euch gut passt.

In einer Fernbeziehung braucht man einfach länger um die gleiche Nähe aufzubauen, die man mit jemandem im selben Ort nach einer Zeit haben würde. Daher lerne Geduld zu haben – Geduld mit dir, mit ihm und mit eurer Beziehung. Lasst euch Zeit und diskutiert nicht von Anfang an über das Zusammenziehen. Wenn es passt, dann werdet ihr euer Leben miteinander verbringen, es läuft euch nichts davon!

Vertraue deinem Partner! Du kannst ihn nicht überwachen oder kontrollieren. (Das sollte man sowieso nie). Gerade in einer Fernbeziehung kann man von den Geistern der eigenen Angst heimgesucht werden. Unsichere Gedanken gehen einem durch den Kopf und man fragt sich, ob er denn wirklich treu sei. Lass das gehen. Wenn du eifersüchtig bist, dann zerstörst du die Beziehung, wenn du vertraust, dann stärkst du die Beziehung. Außerdem hat Eifersucht noch nie jemanden davon abgehalten fremdzugehen.

Geniesse dein Leben auch ohne ihn. Du kannst auch Spaß haben, wenn er gerade nicht da ist. Lass dich nicht von deinen Gedanken runterziehen, sondern bleibe fröhlich und begeistere dich für dein Leben. Es erzeugt nur Druck, wenn er das Gefühl hat, dass es dir ohne ihn nicht gut geht.

Natürlich gibt Tage, da hat man einfach keine Lust zum telefonieren oder kommt einfach nicht dazu. Das erfordert Toleranz, dass man sich nicht abgelehnt fühlt und die Entscheidung des anderen akzeptieren kann. Dein Partner freut sich zwischendurch bestimmt auch über ein liebes Geschenk oder einen handgeschriebenen Brief, vom Postboten überreicht. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Ständige Kontrollanrufe, SMS-Lawinen und Fragen-Bombardierungen rauben den letzten Nerv. Vertrauen hat die oberste Priorität in einer Fernbeziehung! Was sind deine Ängste und Befürchtungen aufgrund der Fernbeziehung? Sprecht offen darüber und versucht Lösungen dafür zu finden, nur so kann eine Fernbeziehung funktionieren.

Reiselust bzw. Reisefrust

Besucht euch so oft wie möglich! L.A. nach Zürich ist teuer. Sammle Meilen in einem Vielfliegerprogramm, suche nach Aktionen bei der Bahn wenn er ihn Bahndistanz wohnt. Um deinen Schatz sehen zu können, musst du vielleicht bei ein paar anderen Dingen einsparen. Das ist nur für eine kurze Zeit und es wird sich auszahlen. Ohne Geld geht’s aber nicht. Das viele Reisen kann ganz schön ein Loch in den Geldbeutel fressen. Einigt euch über die Kosten. Schließlich habt Ihr beide was davon euch wieder in den Armen zu liegen. Das stundenlange Fahren bzw. Fliegen kann auch ganz schön stressig sein. Findet Kompromisse und Lösungen, zum Beispiel ein gemeinsamer Urlaub statt häufiger Treffen.

Warum eine Fernbeziehung manchmal auch ihre guten Seiten hat

Fernbeziehungen sind nicht jedermanns Sache, aber sie können gut funktionieren. Für manche Menschen wäre eine Fernbeziehung sogar ein Trennungsgrund und obwohl es die meiste Zeit tatsächlich alles andere als leicht ist, möchte ich dir ein paar Vorteile einer Fernbeziehung vorstellen.

Vielleicht lebst du ja gerade selber in einer Fernbeziehung oder bist bald eine längere Zeit von deinem Partner örtlich getrennt. Ich hoffe ich kann dir mit diesem Artikel zeigen, dass ALLES Vorteile und Nachteile hat und dich aufmuntern, falls du deinen Partner gerade nicht sehen kannst. 

1. Du hast Zeit für dich selber

Wie du den Tag gestaltest liegt allein in deiner Hand. Wenn du spät von der Arbeit nach Hause kommst, am Wochenende die Nacht durchfeierst oder auch mal den lieben langen Tag vor dem Fernseher hängst, musst du dich bei niemandem rechtfertigen. Keiner wird sauer auf dich sein oder einen Streit deshalb anfangen. Du hast trotz Beziehung Zeit für deine Freunde, deinen Job und deine Hobbies.

Du lernst in einer Fernbeziehung das Alleinsein zu genießen, auch wenn das Vermissen groß ist, doch irgendwie liegt auch in der Sehnsucht der Reiz. Es ist fast wie das Leben eines Singles, aber mit dem Wissen jemanden zu haben, der dich liebt und vermisst.

2. Intensive Zeit zusammen

Wenn das lange Vermissen endlich ein Ende hat und du deinen Schatz wieder in den Armen halten kannst. Die gemeinsame Pärchen-Zeit ist anders als bei den „gewöhnlichen“ Beziehungen.

Dadurch, dass ihr euch nicht mal eben sehen könnt, ist die Vorfreude umso größer und ihr nehmt die Zeit zusammen viel intensiver wahr. Ihr lernt den Partner wirklich wertzuschätzen, und seid euch inniger als manches Pärchen, was zusammen wohnt.

3. Kein Alltagsstress

Der Alltagsstress ist der Feind einer jeden Beziehung. Wird eine Beziehung erstmal vom Alltagsstress bestimmt, nimmt die schöne Zeit zu zweit stetig ab. Wo früher noch schmeichelhafte Worte und Zärtlichkeiten im Alltag des Pärchens waren, sind es später hauptsächlich Streitereien, wenn überhaupt. Streitereien im Alltag sind nicht normal und bringen der Beziehung überhaupt nichts! Hier erfährst du, wie du es schaffst dich ab sofort nicht mehr mit deinem Partner zu streiten.

Das Gute ist: Dir kann das nicht passieren! Bei einer Fernbeziehung fällt ein häufiger Trennungsgrund, der Alltagsstress, komplett weg!

4. Luststeigerung

Du kannst es nicht jeden Tag kriegen, so wie die meisten anderen Paare. Im Gegenteil, der Sex beschränkt sich auf nur wenige Tage im Jahr. Dieser Punkt klingt zwar noch nicht wie ein Vorteil, ist er aber trotzdem. Denn die Lust steigert noch mehr die Vorfreude auf das Wiedersehen, sie wirkt quasi wie ein Aphrodisiakum.

Hinzu kommt, dass das Sexualleben normaler Paare oft alltäglich wird. Es ist schon bald nichts besonderes mehr mit dem Partner zu schlafen. Für euch hingegen, ist es etwas ganz besonders, weil ihr es nicht immer dann haben könnt, wenn ihr wollt.

Ausserdem kannst du dir sicher sein, dass Sex für ihn nicht die Basis eurer Beziehung ist. Manche Männer, aber tatsächlich auch Frauen, sind in einer Partnerschaft nur auf das Eine aus und genau das, kannst du bei einer Fernbeziehung ausschließen.

5. Guter Test für die Beziehung

Die Zeit, die dein Partner im Ausland ohne dich verbringt, bedeutet für dich und eure Beziehung eine große Herausforderung. Es ist wahrscheinlich die schlimmste Zeit für euch beide, doch das Gute daran ist: Habt ihr diese Zeit erst überstanden, kann euch so schnell nichts mehr auseinander bringen. Die Probleme, die normale Paare haben, scheinen euch einfach so unbedeutend, weil ihr wisst, was es heißt vom Partner getrennt zu sein.

Ihr werdet nach dieser „Trennung“ wahrscheinlich viel glücklicher und dankbarer dafür sein, dass ihr einfach zusammen seid und euch jeden Tag sehen könnt, als jedes andere Paar und deshalb erscheinen euch die normalen Alltags Diskussion als viel zu unwichtig, als dass ihr euch damit beschäftigt.

Kulturelle Unterschiede und trotzdem verliebt

Das Fremde und Neue kann eine wunderbare Bereicherung sein. Neugier vorausgesetzt. Die Sprachbarrieren können ungeahnte Probleme bereiten. Auch wenn sich beide Partner auf Englisch unterhalten und dies nicht die Muttersprache ist, kann die emotionale Ebene nicht genügend zum Ausdruck kommen. Die Feinheiten und der Humor gehören zur Sprache dazu. 

Entscheidet Ihr euch zusammen zu bleiben, dann ist es ein toller Deal, wenn jeder sich ein bisschen die Sprache des Partners aneignet. Schließlich will man sich auch mit den Verwandten unterhalten können. Nicht nur eine Fernbeziehung kann nur dann klappen, wenn beide Partner eindeutig zueinander stehen. Der Druck der Familie und der Freunde kann sehr groß werden. 

Triff eine Entscheidung und stehe dazu. Du kannst es auf Dauer nicht beiden Seiten recht machen. Irgendjemand zieht dann den Kürzeren. Du hast das Recht glücklich zu sein und die Menschen, denen Du wichtig bist, müssen das akzeptieren. Früher oder später müssen die Eltern ihre Kinder loslassen.

Mit diesen Regeln klappt die Fernbeziehung garantiert

„Tschüss, mein Schatz. Wir sehen uns dann in drei Wochen wieder!“ — Ja, so eine Fernbeziehung kann weh tun, sich schmerzhaft anfühlen und bei mangelndem Vertrauen nicht immer so ganz unkompliziert ablaufen.

Wenn ihr selbst euch in einer Fernbeziehung befindet, wisst ihr wovon ich rede. Sicher kennt ihr das Gefühl, den Partner zum letzten Mal für einen längeren Zeitraum in eure Arme zu schließen und ihn kaum noch loslassen zu wollen. Und sicher kennt ihr auch die Momente zwischen den gemeinsamen Wochenenden, die ihr allein in eurer Wohnung verbringt und euren Lebensgefährten wirklich vermisst.

Da kann man sich schon manchmal fragen, ob eine Fernbeziehung auf Dauer wirklich funktionieren kann, nicht wahr? Doch keine Sorge: Mit den richtigen Methoden und Tricks auf eurer Seite wird auch eure Fernbeziehung gelingen und nicht unbedingt zu einer schmerzvollen und unabsehbaren Angelegenheit.

Regel 1: Schafft Vertrauen!

Es klingt immer so simpel, ich weiß. „Vertrauen ist das wichtigste in einer Beziehung.“ Schön und gut aber — wie geht das? Ist es nicht normal, ein kleines Unwohlsein in der Magengegend zu spüren, wenn der Partner vielleicht sogar einige hundert Kilometer entfernt in einer anderen Stadt lebt und du keine Ahnung hast, was er macht oder wo er ist? Ja, das kann schon sein. Aber das kannst du beheben. Und so geht’s:

Wenn ihr euch seht, sprecht ihr ganz offen und ehrlich über die Zeit, die ihr allein verbracht habt und erzählt euch von den wichtigsten Dingen, die ihr in der Zeit erlebt habt. Wichtig: Hierbei geht es nicht um oberflächliche Geschichten wie eure Jobs, sondern um das, was ihr persönlich erlebt habt uns insbesondere eure Gefühlswelt ohne den Partner. Gebt euch beispielsweise abwechselnd fünf Minuten Redezeit, lasst euch gegenseitig ausreden und hört einander zu. Wertet das Gesagte nicht sofort, sondern hört einfach genau hin, was euer Partner sagt. Diese gegenseitige Offenheit wird euch ein tieferes Vertrauen einbringen, als ihr denkt.

Denn: Wenn ihr einen „Sinn“ für euren Partner habt und verstehen könnt, wie er wann warum handelt und sich ohne euch fühlt, könnt ihr euch in der „einsamen Phase“ besser ineinander hinein versetzen. So erlebt ihr Vertrauen zu eurem Partner, da ihr ihn viel tiefgründiger kennt und nicht darüber spekulieren müsst, was er wohl gerade treibt und ob er sich vielleicht sogar in der Zwischenzeit mit einer Anderen vergnügt. Ihr kennt euch wirklich — und diese Basis ist der Grundstein für grenzenloses Vertrauen.

Regel 2: Schafft euch einzigartige Momente und genießt auch den Alltag!

Wie passt das denn zusammen: Einzigartige Momente schaffen und den Alltag gemeinsam genießen? Ganz simpel: Die Gefahr einer Fernbeziehung besteht immer darin, dass ihr euch für lange Zeit nicht seht und euch an den wenigen gemeinsamen Tagen nur die Schokoladenseite voneinander zeigt. Lebt ihr dann aber zu einem späteren Zeitpunkt einmal zusammen, zeigt sich plötzlich die nicht ganz so schokoladige Seite eurer besseren Hälfte. Heißt: Ihr erlebt nach so langer Zeit zum ersten Mal den Alltag und der Zauber der seltenen Zusammentreffen ist verflogen.

Das müsst ihr verhindern! Aber: Wie geht das?

Folgende Idee funktioniert wunderbar: Angenommen ihr seht euch einmal für ein langes Wochenende. Dein Partner besucht dich bei dir zu Hause und ihr wollt eine schöne Zeit miteinander verbringen. Deine Aufgabe: Plane für dieses Wochenende eine Überraschung. Das heißt, einen Moment, den ihr gemeinsam verbringt und der euch lang in Erinnerung bleiben wird. Das muss nichts Teures oder wirklich Ausgefallenes sein. Einfach etwas, das ihr gemeinsam schon lang nicht mehr gemacht habt oder einmal gern machen würdet. 

Und jetzt kommt der Knackpunkt: Die restlichen Tage verbringt ihr ganz alltäglich. Wäsche waschen, auf dem Markt einkaufen gehen, vielleicht mal einen Kaffee trinken und die Lieblingsserie schauen. Warum? Weil ihr so beide Seiten einer gesunden Beziehung kennen lernt und nicht in die Romantik-Falle einer Fernbeziehung tappt, die sich beim späteren Zusammenleben als tatsächliche Falle enttarnt und der Alltag mit deinem Partner nicht mehr wirklich harmonisch verläuft. 

Denn auch eine Fernbeziehung, die klappt,  sollte auf eines hinauslaufen: Auf ein gemeinsames Leben — völlig gleich ob in absehbarer oder ferner Zukunft. 

Es gibt aber auch ein paar Vorteile des getrennten Wohnen, hier findest du sie.

Regel 3: Ignoriere, was andere darüber sagen!

Ich weiß, Fernbeziehungen sind immer so eine Sache. Niemand glaubt an sie, jeder hatte sie schon einmal — und meistens ging es schief. Da Menschen wirklich einfach gestrickt sind und viel zu häufig von sich auf Andere schließen, gilt auch in diesem Fall: Höre nicht auf Andere. Wenn du dir sicher bist, dass die Fernbeziehung bei euch funktionieren wird, dann lasse daran keinen Zweifel aufkommen und fokussiere dich nicht auf das Gerede von Außenstehenden. Sprich’ auch ruhig mit deinem Partner über das, was dein Umfeld darüber denkt und wozu dir Andere raten, aber versichere ihm, dass du dich davon nicht beirren lässt.

Teile auch dieses wichtige Thema mit deinem Freund und du wirst sehen, dass sich Vertrauen auch auf über viele Kilometer stärken lässt. Oder hat dein Partner vielleicht Bindungsangst? Hier findest du die Anzeichen.

Regel 4: Behalte etwas von deinem Partner bei dir!

Ja, das klingt kitschig, ist es vielleicht auch — aber es wirkt! Bevor dein Freund also dein Zuhause verlässt und sich aufmacht Richtung Ferne, bitte ihn, etwas von sich dazulassen. Ein T-Shirt, einen Pullover oder vielleicht sein Parfüm. Vollkommen egal was: Es hilft gegen die manchmal aufflackernde Einsamkeit, sorgt für Vorfreude und beugt dem schlimmsten Herzschmerz vor.

Ich bin mir sicher: Konsequent und richtig angewandt, wirst du mit diesen vier Regeln für eine Fernbeziehung auf lange Sicht eine wirklich gelungene und harmonische Fernbeziehung haben, die sich nicht beim späteren Zusammenleben als reinste Wolke Sieben entpuppt und in sich zusammenfällt, sondern eine auf einer gesunden Substanz gründet.

Fernbeziehung mit Ablaufdatum – gemeinsames Ziel

Wiedersehen macht Freude – normalerweise. Auch wenn die Zeit mit deinem Partner eine Rarität und damit sehr kostbar ist: Verplant nicht alles. Lasst es auch mal ruhig angehen mit einem netten Abend auf der Couch. Ihr müsst euch erstmal wieder annähern. Es fällt zwar schwer, aber Konflikte und Probleme dürfen nicht außen vor gelassen werden. Ihr habt eine Beziehung und lebt nicht ein Doppelleben. Wenn Ihr nur Friede, Freude, Eierkuchen bei eurem Treffen spielt, erschafft Ihr euch eine Scheinwelt. Dann wird eure Beziehung nur ein Schein bleiben und nicht in die Tiefe gehen. 

Nehmt euch die Zeit für Diskussionen und auch zum streiten, wenn’s sein muss! Nur weil Ihr euch weniger seht, heißt das nicht, dass niemals die Fetzen fliegen. Das ist ganz normal und nur so bekommt eure Beziehung auch eine dauerhafte Festigkeit. Die Versöhnung nicht vergessen! Damit Du dich in der Partner Wohnung nicht fremd fühlst, lasse einige persönliche Gegenstände da, wie Zahnbürste, Lieblingskleid und natürlich ein Bild von dir. Dann bleibst Du besser im Gedächtnis.

Ganz wichtig aber: die Fernbeziehung muss ein Ablaufdatum haben. Wenn Ihr gemeinsam auf ein Ziel fokussieren könnt, dann schweißt das extrem zusammen. Was kann das sein? Studium abschließen, sich beruflich versetzen lassen oder gemeinsam eine Familie gründen. Wenn ihr in naher Zukunft beide euren Wohnort verlasst und irgendwo anders zusammen lebt, dann fühlt sich keiner im Nachteil. Diese dritte Welt aufzubauen wird zwar einige Hürden haben, aber zusammen werdet ihr das meistern!

Wie du siehst, eine Fernbeziehung erfordert zwar etwas Arbeit, aber sie kann funktionieren. Lass mich doch wissen, ob die meine Tipps helfen oder was du tust, damit deine Fernbeziehung klappt!

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Über Petra Fürst

Über Petra Fürst

Petra ist die Gründerin von Soulmate Coaching. Gleichzeitig ist sie NLP-Trainerin, Buchautorin, Diplomphysikerin und zweifache Mama.

Seit 2011 begleitet sie tausende von Frauen auf dem Weg in eine glückliche Beziehung mit ihrem Traummann — und zwar auf Live-Auftritten, in Seminaren, Workshops, intensiver 1-zu-1-Zusammenarbeit und natürlich über ihren YouTube-Kanal mit 80.000 Abonnenten und über 18 Millionen Video-Aufrufen.

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